Wechsel-Spiel

Transferperioden, Meldefristen, Ausildungsentschädigungen – Ein Vereinswechsel ist eine bürokratische Sache. Das ist im Amateurfußbal nicht anders als in der Bundesliga.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema:

Transferienperioden

Das offizielle Spieljahr beginnt immer am 1. Juli.

Die Transferperiode I läuft vom 1. Juli bis 31.Augsut.

Die Transferperiode II liegrt im Winter vom 01. Januar bis zum 31. Januar.

Was ist bei der Abmeldung zu beachten

Wer als Amateurfußballer im Sommer den Verein wechseln möchte, musste sich bis zum 30. Juni abmelden. Es reicht dabei, seine Spielberechtigung beim alten Verein abzumelden, man muss nicht auch als Vereinsmitglied austreten. Die Abmeldung muss per Einschreiben erfolgen – mit Beleg als Nachweis. Entscheidend für die Abmeldung ist das Datum des Poststempels.

Wie geht es nach der Abmeldung weiter

Am ersten Tag nach dem Poststempel der Abmeldung beginnt eine 14-Tage-Frist. Innerhalb dieses Zeitraumes muss der abgebende Klub den Pass des Spielers herausgeben – an den zuständigen Landesverband, den neuen Verein oder den Spieler selbst. Der wechselnde Spieler muss Mitglied seines neuen Klubs werden. Der aufnehmende Verein muss einen Antrag auf Spielerlaubnis vom Spieler unterschreiben lassen und bei seinem Landesverband einreichen – gemeinsam mit dem Beleg der Abmeldung. Nach Eingang des Passes beim Verband erhält der Spieler automatische die Spielberechtigung für Freundschaftsspiele. Die Freigabe für Pflichtspiele vor dem 1. November erfolgt im Normalfall erst nach Entrichtung der Ausbildungsentschädigung.

Ausbildungsentschädigung

Ausbildungsentschädigungen sind die Ablösesummen des Amateurfußballes. Bei Wechseln im Sommer (Transferperiode I) sind sie festgeschrieben. Ihre Höhe richtet sich immer nach den Klassenzugehörigkeiten der ersten Seniorenmannschaft. Die genauen Beträge, Ausnahmen und Sonderregelungen sowie viele weitere Informationen zum Thema „Vereinswechsel“ gibt es in den Online-Serviceportalen des DFB.