DFB Jahrestagung

Die Zukunft im Blick: Freizeit-Mitarbeitende treffen sich zur Jahrestagung in Schöneck

Martin Nowak war unter den Teilnehmern.

In der Sportschule Schöneck trafen sich am vergangenen Wochenende die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fußball-Ferien-Freizeiten der DFB-Stiftung Egidius Braun zu ihrer Jahrestagung. Ehe am 3. Juli in Leipzig die erste Maßnahme startet, bereiteten sich die insgesamt 59 Freizeitleiter und Nachwuchsbetreuer intensiv auf ihren Einsatz vor. Im Fokus des Treffens standen diesmal vor allem Zukunftsfragen.
Rund zwei Stunden berichtete Innovationsexperte Stephan Jung mit seiner Keynote „So lebst du morgen“ über Mega-Trends und Innovationen. „Erfolg hat nur, wer bereit ist, sich zu verändern“, betonte der Wahl-Hamburger. „Es lohnt sich links und rechts zu schauen, denn nur ein Geist, der offen ist, kann funktionieren“, so Jung. „Selbstverständlich ist und bleibt unser Anspruch, die Freizeiten abwechslungsreich zu gestalten und den Teilnehmenden besondere Momente zu ermöglichen“, erklärt Stiftungsgeschäftsführer Tobias Wrzesinski. „Daher ist es unerlässlich, dass wir aktuelle und künftige Trends im Fußball und der Gesellschaft im Blick behalten und die Ausrichtung des Programms fortlaufend hinterfragen“, so Wrzesinski.
Freizeiten finden dank Egidius Braun seit 1993 statt
Insgesamt 80 Fußballvereine mit rund 1.000 Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren sind in diesem Jahr erneut Gäste der DFB-Stiftung Egidius Braun. Hinzukommen pro Klub zwei Betreuerinnen und Betreuer. Vor Ort werden die Gäste durch Teams der Stiftung begleitet. Dabei zählen rund zwei Drittel der Mitarbeitenden zur „Generation Z“, wurden also zwischen 1995 und 2009 geboren.
Die insgesamt 19 Freizeiten werden an den Sportschulen der DFB-Landesverbände in Bad Malente, Edenkoben, Grünberg, Hennef, Leipzig und Schöneck durchgeführt. „Unsere Einladung ist Dank und Anerkennung für besonderes ehrenamtliches Engagement in den jeweiligen Fußballvereinen. Die Klubs sind eine Woche unsere Gäste. Wir kümmern uns um die An- und Abreise, die Unterbringung, Verpflegung und selbstverständlich das Programm“, sagt Wrzesinski. Die Idee für die Freizeiten hatte im Sommer 1993 der damalige DFB-Präsident Egidius Braun.
Zu den Programmpunkten zählen neben unterschiedlichen Fußball-Spielformen beispielsweise auch Besuche in Kletterparks, den Stadien verschiedener Bundesliga-Klubs und Teambuilding-Maßnahmen. Gastreferenten und prominente Besucher runden das Programm ab. Daneben werden auch Einblicke in andere Sportarten ermöglicht. Bei der Tagung in Schöneck bildeten sich die Mitarbeitenden in Spikeball fort, einem Spiel das Volleyball und 4square miteinander kombiniert, und beschäftigten sich unter anderem auch mit Fragen des interkulturellen Miteinanders.

Die Teilnehmer am Lehrgang

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