TuS Schmidt II will sich in der B-Liga etablieren

Im vorigen Jahr sind die Jungs der II. Mannschaft des TuS Schmidt erst in die Kreisklasse B aufgestiegen – da durfte noch nach Herzenslust gefeiert werden. Sie schlugen sich wacker und beendeten nach einer nicht mal kompletten Hinrunde gezwungenermaßen im März die Saison auf dem 13. Tabellenplatz.

Die neue D-Liga im Sportkreis Düren kommt noch nicht. Die Pläne hatten im vorigen Jahr für zusätzlichen Druck in der B-Liga gesorgt, denn es hätte mehr Absteiger geben müssen. Nun wurde dieses Vorhaben verschoben. „Das gibt uns Zeit, uns in der B-Liga zu etablieren“, meint Wolfgang Schrade, der zusammen mit Frank Hammes die Mannschaft trainiert.

Forsch fügt er hinzu: „Nach dieser Saison steigen zwei Mannschaften ab, da sind wir nicht bei, das kann ich mir nicht vorstellen.“ So überzeugt ist er vom Leistungswillen seiner Zweiten; auch Frank Hammes pflichtet ihm bei, dass eine Menge Potenzial in den Jungs steckt „Sie müssen es nur immer wieder abrufen“, sagt er.

Seit Mitte Juli sind die Mannen wieder im Training. Ihre Entschlossenheit, weiter in der Kreisliga B spielen zu wollen, bekräftigen sie mit Trainingsfleiß. „Ich hoffe, dass alle zur Stelle sind, da kann man was draus machen“, deutet Wolfgang Schrade ein bisschen vage seine Vorstellungen an. „Sie haben in den absolvierten Spielen gesehen, was in der Klasse abgeht, und sich keineswegs abschrecken lassen, sondern Ehrgeiz und Kampfbereitschaft gezeigt“, hat Frank Hammes festgestellt.

Ein hoffnungsvoller, breiter Kader steht dem Trainergespann, das noch vom Spieler Christoph Deuster unterstützt wird, zur Verfügung. „Alle Positionen sind gut besetzt, und die Motivation ist erfreulich“, sagt Wolfgang Schrade. Marcel Nowak wurde an die Erste abgegeben, was offensichtlich ein herber Verlust ist, denn der hat ordentlich aufs Tor geschossen und getroffen. „Er ist ein sehr engagierter Spieler, wir wussten, dass er das Zeug für die Erste Mannschaft hat“, bemerkt Frank Hammes. Es gibt neue Aspiranten, manches ist noch nicht ganz spruchreif, und man wird sich mit Björn Salger, dem Trainer der Ersten, absprechen.

Co-Trainer und Spieler Christoph Deuster betont, dass die Trainingsarbeit Spaß mache. Auch er hebt wie alle Verantwortlichen im TuS hervor, dass die Vorfreude auf den neuen Kunstrasenplatz „einen Schub gibt und die Attraktivität des TuS steigert“. „Das ist für den gesamten Verein wichtig, für die kleinen und die großen Sportler“, klingt auch Frank Hammes begeistert. Auch auf die Zusammenarbeit mit der SG Nordeifel freuen sich die Trainer: „Es ist wichtig, wieder eine A-Jugend zu haben, da kann man auf junge Spieler zurückgreifen.“

© Anneliese Lauscher Eifeler Nachrichten 09.Sptember 2020