Sprung zu Senioren steht kurz bevor

Die A-Junioren des SV Nordeifel treten in der Sonderliga an. Sie haben ehrgeizige Ziele, aber auch einige Abgänge zu verkraften.

Bald steht der Sprung zu den Senioren an. Doch in dieser wohl ungewöhnlichen Spielzeit treten die Spieler der A-Jugend des SV Nordeifel noch in der Sonderliga an. „Ende Juli haben wir mit der Vorbereitung begonnen und hatten bisher bereits drei Testspiele gegen gleichwertige Gegner“, erklärt Bernd Rollesbroich, der Trainer der A-Jugendlichen. Man habe jeweils eines der Spiele gewonnen, eines verloren sowie ein Unentschieden erzielt.

„Trotz des dünnen Kaders haben wir eine gute Trainingsbeteiligung, Das Team hat eine tolle Motivation, und es ist eine klare Entwicklung zu sehen“, konstatiert der Übungsleiter zufrieden. Zudem würden die gute Stimmung und die passenden Leistungen der Mannschaft dafür sorgen, „dass Spieler, die aktuell noch in anderen Vereinen spielen oder momentan nicht mehr aktiv sind, ein reges Interesse entwickeln“. Denn die Devise sei es, „mit Leidenschaft und Spaß am Spiel eine möglichst stabile Saisonleistung zu zeigen, mit dem obersten Ziel, die Klasse zu halten“, so Rollesbroich. Um dieses Ziel zu erreichen, habe man sich im Vorfeld der Spielzeit durch zwei externe Neuzugänge verstärkt (Yannick Plowy, vorher JFV Monschau sowie Adrian Horvat, vorher SG Hürtgenwald).

Auf der anderen Seite habe es jedoch einige signifikante Abgänge gegeben. „Bereits in den letzten zwei oder drei Jahren mussten wir immer wieder Spieler an höherklassige Mannschaften ab der Bezirksliga aufwärts abgeben, beispielsweise an den JFV Roetgen Rott oder den 1. FC Düren“, bedauert der Trainer. Zudem habe man mit Yannick Braun, Fin van der Meulen und Marvin Wilden „weitere wichtige Spieler aus dem älteren Jahrgang 2002 verloren, die nach langjähriger Ausbildung beim SV Nordeifel zurück in den Heimatort zum TuS Schmidt gewechselt sind, um mit entsprechender Seniorenerklärung bereits in der 1. Mannschaft Erfahrungen zu sammeln“, muss Rollesbroich feststellen. Ein weiterer Abgang muss in Person von Philipp Lippert an die Hertha aus Walheim verkraftet werden.

So sei der Kader extrem klein, doch durch die „hervorragende Zusammenarbeit mit der B-Jugend“, die qualitativ sowie quantitativ in der Lage seien, die A-Jugend zu unterstützen, sei der Kader konkurrenzfähig. In Anbetracht der Umstände hält der Übungsleiter sowohl den Abbruch der letzten Spielzeit, als auch den jetzigen Start der neuen Saison für gut. „Trotzdem hat das natürlich Auswirkung auf die Qualität der unterschiedlichen Ligen“, betont er. Denn so gebe es Mannschaften in der Sonderliga, die die sonst übliche Qualifikation nicht erfolgreich bestritten hätten.

© Fupa Donnerstag 17.09.20 17:29 Uhr|Autor: Max Stollenwerk | AZ/AN