Trainer B. Salger zum Auftakt Saison 2020/2021

Björn Salger ,Trainer I. Mannschaft des TuS Schmidt, äußert sich zum Saisonstart seines Teams 

„Wir sind gut gewappnet, wir haben uns gegenüber der letzten Saison gut verstärkt", sagte vor Saisonbeginn Schmidts neuer Übungsleiter Björn Salger. Jetzt, nach dem sechsten Spieltag, kehrt so etwas wie Ernüchterung beim TuS ein. „Wir haben nur in den ersten 20 Spielminuten das Spiel offen halten können. Danach war Kreuzau einfach die bessere Mannschaft", lautete sein Fazit nach der Auswärtsniederlage letzten Sonntag. Das 2:4, darin waren sich alle Beteiligten einig, ging völlig in Ordnung. Denn nach dem 0:1-Rückstand, der allerdings erst in der 42. Minute hingenommen werden musste, war die Schmidter Herrlichkeit beim Aufsteiger vorbei. „Nach der Pause erfolgte ein völliger Bruch in unserem Spiel, es war keine gute Leistung, die wir da hingelegt haben", kritisierte der Trainer. So wurde aus dem erhofften Punktgewinn eine Nullnummer, die den TuS auf Platz 13 in der Tabelle ansiedelt - mit mageren vier Punkten aus den fünf absolvierten Pflichtspielen.

Die Erkenntnis, dass seine Mannschaft sich zwar Chancen erarbeitet, aber deren viele vergeben werden, treibt Trainer Björn Salger in diesen Herbsttagen um. „Daran müssen wir arbeiten, schließlich wollen wir am Ende den Klassenerhalt feiern", erinnert der Coach an das ausgegebene Saisonziel. Dazu braucht man noch viele Punkte aus den restlichen 27 Paarungen, die hoffentlich noch über die Bühne gehen können. Und dazu zählt auch zunächst mal das kommende Spiel bei Rhenania Lohn, einem der Favoriten auf die Meisterschaft. Der TuS Schmidt fährt als Außenseiter zur offensivfreudigen Raspe-Elf, deren bisherige vier Ergebnisse (zum Auftakt war Rhenania spielfrei, das Spiel letzten Sonntag wurde abgesetzt) sich fast wie ein Tennismatch lesen: 5:0, 6:1, 1:6, 6:0 lauteten die bisherigen Resultate der Lohner. Die Schmidter wären sicherlich froh, wenn Sonntag ein Ergebnis hinzukäme, das es im Tennis nicht gibt: ein Unentschieden…

© Artikel auszugsweise Aachener Nachrichten 14.Oktober 2020 / Foto: Helmut Schiffer